Post von Silas (Usko von den Buschchaoten)

Hallo Eva,

schön, dass es meiner Ma wieder besser geht, gib ihr nochmal einen riesen Schlabberstubbs von mir, naja, vielleicht reicht auch ein Stubbs, ihr Menschen schlabbert ja nicht so gerne. Meine Menschen können mich nicht mehr an der Collienase rumführen, ich weiß inzwischen schon ganz genau, was es heißt, wenn mein Spielzeug, meine Näpfe und mein Körbchen verpackt werden: Wir ziehen um! Aber nur für eine bestimmte Zeit, man nennt es Urlaub.

Anfang des Jahres haben wir im großen Rudel Urlaub mit Feuerwerk gemacht. Da gab es den tollsten Strandschaum der Welt, da konnte man reintauchen und drüber springen. Gut, für meine Verdauung war es vielleicht nicht das Optimum, aber Hähnchen und Reis serviert zu bekommen ist es wert!

Nach dem langen Winter kam ja endlich auch wieder Frühling, der Fußball, die Frisbee und der Kong wurden ausgepackt und ich habe angefangen gerne in der Nähe des Rasensprengers zu liegen. Es ist so toll zu beobachten, wo die Tropfen hin fallen. Wenn einem zu warm wird, stellt man sich drunter, und wenn einer meiner Menschen die Düse in der Hand hat, bin ich eh nicht mehr zu halten. Da ich nicht durchs Beet flitzen darf, muss der Rasen natürlich am meisten Wasser abbekommen…

Dann war ein Tag, da sagten meine Menschen „Silas, ruh dich aus, du bekommst heute noch Besuch…“ Ich halte mich daran, denn, wenn es schon heißt, wir bekommen Besuch, dann ist „richtig Action“ angesagt. Wir hatten Sommerfest – eine geniale Erfindung. Meine Menschen hatten Kinder, Jugendliche, Erwachsene und meine Lieblingshundefreunde eingeladen und dann gab es einen ganzen Nachmittag voller Abenteuer. Wir haben Agility gespielt und Tischtennis ohne Hund (aber die Augen durften mitspielen), und Eisenbahn, und Ball, und nochmal Agility und dann Bällchen und Ring und überhaupt, Mann, hab ich danach gut geschlafen danach, stundenlang!

Und dann sind wir nochmal weggefahren. Frauchen sagte, jetzt gibt’s Wellen, wir fahren an die Nordsee. Dort angekommen, war es viel heftiger als Wellen. Meine Menschen waren mit mir Shoppen oder so. Da waren Hunde. Ich hätte ja gerne jeden begrüßt, mein Dänisch ist ja echt schon vorzeigbar, aber die waren überall. Ich begrüße einen Hund, indem ich mich anständig auf meinen Bauch lege, ihn anschaue und dabei mit dem Untergrund verfließe. Aber in diesem Ort waren so viele Hunde, dass ich das beim besten Willen nicht mehr hin bekommen habe. Hoch und nieder immer wieder – ich bin dann ignorant in der Mitte durch gegangen, meine Menschen waren begeistert, ich weiß gar nicht warum. Ich sage gerne „goddag“ und widme mich jedem persönlich. Aber der Strand war der Hammer. Man konnte buddeln und das liebe ich ja. Ich habe große und lange und tiefe und kurze Löcher gebuddelt und zur Not auch Frauchens Füßen hinterher gebuddelt. Das ist das Größte.

Und zuhause: Der Hammer: Da war ja alles noch da, mein Spielzeug, meine Markierungen und mein ganzes Rudel. Home sweet home. Aber egal wo mein Körbchen steht, wenn meine Menschen dabei sind, ist es cool.

Jetzt ist bald Weihnachten. Meine Wunschliste ist fertig und ich freu mich schon drauf, wenn der Weihnachtsmann endlich durch den Kamin pfeffert. Natürlich wird er freundlich begrüßt, ich habe schon einen großen Hundekeks und einen Napf Wasser auf die Fensterbank gestellt.

In diesem Sinne, habt ein super Weihnachtsfest und rutscht gut in ein tolles 2014!Euer Silas

P.S. Liebe Weihnachtsgrüße soll ich natürlich auch von meinen Menschen ausrichten!
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