Yaris – Schon wie ein Profi

Heute durften die Buschchaoten Eva zu einem Krankenbesuch begleiten. Eine Bekannte von Eva ist in einer Spezialklinik in dem Landkreis, in dem auch Eva mit ihren Chaoten lebt. Die Bekannte ist Rollstuhlfahrerin und begrüßte Eva gleich am Eingangsbereich. Die Chaoten warteten derweil im Auto. Zügig ging es nach der Begrüßung zu zweit zurück ans Auto, damit die Chaoten auch alle Hallo sagen konnten. Als erstes durfte Yaris aussteigen und  schauen, was das für ein Mensch und vor allem, was das für ein Gefährt war. So etwas hatte er nämlich noch nie gesehen. Kurz wurde die Technik abgeschnuppert und dann der Mensch sehr freundlich aber nicht ungestüm begrüßt. Auch als Yaris mit 2 Pfoten auf den Schoß klettern durfte, tat er es entschlossen, aber sehr vorsichtig. Küsschen gab es natürlich reichlich. Danach durften auch die anderen Chaoten abwechselnd oder auch zu zweit Guten Tag sagen. Alle taten es freundlich ohne aufdringlich oder stürmisch zu sein. Die extra für die Hunde kleingeschnittene Kohlrabi fand leider nur bei Jamba Anklang, die dafür alles davon verputzen durfte.
Yaris war schließlich derjenige, der Eva und ihre Bekannte bis vor den Eingangsbereich begleiten durfte. Und da staunte selbst Eva über ihren gar nicht mehr kleinen Zwerg. Vor dem Eingangsbereich stehen Bänke und es hielten sich einige Besucher und Patienten in diesem Bereich auf. Einige von ihnen saßen in ganz unterschiedlichen Rollstühlen. Einer fuhr sogar in einer Art Bett rum. Ständig kamen neue Leute mit und ohne Rollstuhl dazu oder gingen wieder weg. Yaris schaute sich alles ganz entspannt und freundlich wedelnd an. Er blickte jeden, den er sah, ruhig an und wenn dieser ihn ansprach, ging er direkt auf diesen zu und begrüßte ihn begeistert, aber ohne aufdringlich oder unverschämt zu sein. So viel Einfühlungsvermögen hatte Eva ihrem Jüngsten (noch) gar nicht zugetraut. Wenn jemand nicht auf Yaris reagierte, ging er weiter und himmelte den nächsten an. Natürlich hatte Eva ihn die ganze Zeit an der Leine, um notfalls sofort eingreifen zu können. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Man sah deutlich, dass einige Patienten sich sehr freuten, Yaris zu sehen und ihn streicheln zu dürfen und erzählten zum Teil auch von ihren Tieren. In der guten halben Stunde, in der Eva mit Yaris dort war, tat Yaris die ganze Zeit so, als wäre er ein ausgebildeter Therapiehund mit jeder Menge Erfahrung. Eva hat sich sehr gefreut ihn so zu erleben.

Ein ganz aktuelles Bild von Yaris, das Eva heute morgen von ihm gemacht hat.
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