Welpenglück

Gestern war es endlich soweit. Die Welpen von Queeny und Django kamen auf die Welt. Schon am Freitagabend war bei Queeny die Temperatur unter 37 Grad gefallen, ein sicherer Hinweis, dass die Geburt bald losgeht. Doch die Nacht konnten Eva und Queeny noch fast ruhig verbringen, außer dass Queeny Eva immer mal wieder direkt ins Ohr hechelte und wenn Eva meinte, dass es jetzt doch losgehen würde, Queeny sich hinlegte und weiterschlief.
Den ganzen Samstag war Queeny dann mit Hecheln, Bettlaken durch die Wurfkiste ziehen und ständig nach draußen wollen beschäftigt. Also war Eva schon bald klar, dass die Nacht schlaflos stattfinden würde. Gegen 23:00 Uhr verlor Queeny das erste Fruchtwasser und man konnte sehen, dass die ersten, stärkeren Wehen einsetzten. Der erste Welpe (eine Hündin) bereitete Queeny ziemlich Schwierigkeiten, weil die Hündin relativ groß war und nur ganz langsam durch den Geburtskanal kam. Außerdem kam sie mit den Hinterpfoten zuerst. Eva konnte die Pfoten sehen, hatte aber keine Möglichkeit helfend zuzugreifen, da die kleine noch zu weit im Geburtskanal war. Doch Queeny blieb ganz ruhig und presste mit kleineren Pausen ihre erste Tochter immer weiter aus sich heraus. Endlich konnte Eva unterstützend zugreifen und Tochter Nummer 1 war geboren. Die kleine war sehr geschafft von der Geburt und lag leblos da. Eva massierte das Mädchen ein wenig und rubbelte sie kräftig mit einem Handtuch ab. Das war der jungen Dame wohl zu grob und sie protestierte und fing so an zu atmen. Schon nach 5 Minuten hing sie begeistert an einer von Queenys Zitzen und trank die erste Milch. Auch beim nächsten Welpen braucht Queeny etwas Geburtsunterstützung, denn auch dieser Welpe war groß. Aber auch hier blieb Queeny völlig ruhig und kümmerte sich sofort nach der Geburt um Tochter Nummer Zwei. Den ersten Sohn brachte Queeny völlig unbemerkt auf die Welt. Er lag auf einmal in Queenys dichter Rute. Gemeinsam packten Queeny und Eva ihn aus und nach einer kurzen Erholungsphase leistete er seinen Schwestern Gesellschaft an der Milchbar. Hündin Nummer 3 brauchte noch etwas Zeit um sich schick zu machen und purzelte erst 2,5 Stunden nach ihrem Bruder auf die Welt. Dafür war sie sofort sehr aktiv und Rüde Nummer 2 schloss die Geburt des Quintetts mit einer Bilderbuchgeburt ab.

Queeny ist seit der Geburt ihrer Welpen nur mit sehr viel Überzeugungskraft zu überreden mal kurz die Wurfkiste für die nötigen Dinge des Lebens zu verlassen. Ansonsten liegt sie glücklich und zufrieden bei ihren Welpen. Die anderen Buschchaoten dürfen aus einiger Entfernung Richtung Wurfkiste schielen, aber nicht zu nah kommen. Das macht Queeny jedem Vierbeiner unmissverständlich klar.

Die Welpen sind extrem ruhig und ausgeglichen. Eva kennt es in der Regel so, dass neugeborene Welpen ungefähr 2 Tage brauchen um einen Rhythmus zu finden und auch dann erst den Weg zur Milchbar ohne Protest zurücklegen. Diese 5 krabbeln einfach so lange, bis sie irgendwo wieder ihre Mama gefunden haben. Nach 24 Stunden haben sie bereits zwischen 40 und 70 Gramm zugenommen. Das zeigt, dass es ihnen bestens geht.

Eva kann sich von dem Anblick in der Wurfkiste kaum losreißen und hat schon einiges an Fotos geschossen. Die kann man dann so nach und nach auf der Homepage oder bei Facebook sehen. 😉

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